Ein Foto ohne Schatten ist weich wie faules Obst.
Und verschränkte Arme machen es nicht fester
Kurzfassung: Verschränkte Arme sollen Stärke zeigen. Im Bild lenken sie vom Gesicht ab. Ob Kämpfer oder Beschützer: Das entscheidet sich im Gesicht, und Schatten gehören dazu.
Ich möchte auch so ein »Seemannbild«, höre ich oft am Telefon..
Das Standardbild
Öffnen Sie die Team-Seiten von fünf Kanzleien. Fünfmal dasselbe: dunkler Anzug, Blick geradeaus, Arme verschränkt. Gemeint ist Stärke. Gewählt wurde die Pose selten, sie ist einfach das, was alle machen.
Kämpfer oder Beschützer
Beides hat seinen Platz. Wer Streit durchficht, darf kämpferisch wirken. Wer Kunden und/oder Mandanten durch eine Krise führt, soll Schutz ausstrahlen. Entscheidend ist, dass Sie die Rolle wählen.
Die Wirkung steckt im Gesicht
Verschränkte Arme zeigen weder das eine noch das andere. Sie zeigen Abstand und ziehen den Blick vom Wichtigsten weg. Kämpferisch wirkt ein direkter Blick und ein fester Ausdruck, beschützend ein ruhiger Blick und eine gelöste Mimik. Arme und Hände braucht es dafür nicht. Ein enger Ausschnitt lässt sie weg.
Ohne Schatten keine Kontur
Das Licht muss nicht hart sein. Es muss aber Schatten im Gesicht formen. Ein Foto ohne Schatten ist weich wie faules Obst.
Wo der Schatten sitzt, hängt vom Gesicht ab: unter Nase und Kinn (bei Frauen passt dieses Licht, Butterfly genannt, meist sehr gut) oder auf einer Gesichtshälfte mit einem Lichtdreieck unter einem Auge (Rembrandt-Licht, meist eher bei Männern). In Schwarz-Weiß fällt zusätzlich die Farbe als Ablenkung weg.
Welche Rolle zu Ihnen passt, klären wir vorab im Gespräch. In der Foto-Session prüfen wir gemeinsam, ob das Bild wirklich Sie zeigt.
Erkenntnis?
Ausstrahlung entsteht im Gesicht. Wer ein weichgespültes Standardfoto sucht, ist bei mir falsch.
Ich fotografiere in meinem Studio in Bottrop, auf Wunsch auch bei Ihnen in der Kanzlei oder an anderer geeigneter Stelle.
Schreiben Sie mir kurz, wann ich Sie zurückrufen darf, dann vereinbaren wir einen Termin.